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Hoher Bekanntheitsgrad von Web 2.0 Anbietern Youtube und Flickr

Hannover, 17.11.06 - Eine Studie beschäftigt sich mit den aktuellen Web 2.0 Angeboten. Demnach sind die großen Gewinner die Online-Netzwerke Wikipedia, Myspace und openBC dicht gefolgt von den Platzhirschen youtube, Flickr und del.icio.us.

Das Dienstleisterverzeichnis marketing-börse (www.marketing-boerse.de) präsentiert nach einer Befragung von knapp zweitausend Online-Marketern den Bekanntheitsgrad der Web 2.0 Angebote. Über 80 Prozent aller im Internet aktiven Geschäftsleute und Unternehmen kennen demnach das Online-Netzwerk openBC. Und über 50 Prozent sind dort bereits als Mitglied registriert. Am bekanntesten sind jedoch die Online-Enzyklopädie Wikipedia mit 97 Prozent und das Videoportal YouTube mit einem Bekanntheitsgrad von 89 Prozent.

Nach Ansicht von Torsten Schwarz, Autor der Studie, sind die großen Gewinner Online-Netzwerke wie Myspace und openBC. Während Stayfriends ca. 60% kennen, sind die großen US-Portale Second LinkedIn, Orkut, Life, oder Facebook weniger als einem Drittel aller Anwender bekannt. Online-Netzwerke haben einen sehr ausgeprägten „Mitmach-Effekt“: So sind 80 Prozent der Besucher von openBC dort auch registriert. Bei dem US-Pendant LinkedIn sind es immer noch 60 Prozent. Auf der Schulfreunde-Seite Stayfriends sind ungefähr 50 Prozent aller Besucher auch Mitglied.

Das Verhalten der Nutzer von Wissens-, Reise- und Videoportalen verhält sich anders: Viele sehen es sich an, aber von einer aktiven Mitgliedschaft lassen sich nur sehr wenige überzeugen. Beim bekannten Bildportal Flickr (flickr.com) sind immerhin 30 Prozent aller Anwender aktive Mitglieder. Auf dem von Google für 1,65 Milliarden Dollar erworbenen Videoportal YouTube (youtube.com) präsentieren nur 21 Prozent eigene Videos.

Nach Ansicht von Schwarz leiden viele deutschen Videoportale unter mangelnder Aktivität und können so vom youtube Boom nicht profitieren. Nur ca. 20 Prozent von Sevenload und Myvideo hat sich dort auch registriert. Anders bei Social-Bookmark-Portalen wie Mister Wong und del.icio.us. Hier berichten über 30 Prozent der Besucher aktiv über ihre Bookmarks und Lieblings-Websites. Sehr viele Besucher aber nur wenige aktive Mitmacher haben auch Weblogs und Reiseportale. Bei Tripadvisor, Holidaycheck, Qype kann man sich vor dem Besuch eines Restaurants oder Hotels informieren, welche Erfahrungen andere Nutzer schon gemacht haben. Nur ca. 20 Prozent teilt seine Erlebnisse der Community mit. Allerdings hapert es hier auch an Traffic und Bekanntheit. Holidaycheck z.B. kennt gerade mal jeder Dritter, Tripadvisor kommt lediglich auf 13 Prozent.

Die Weblogportale wie Blogger.com oder Blog.de haben ebenfalls mehr Besucher als Mitmacher. So schreibt nur jeder achte Besucher bzw. Mitleser von Blog.de auch ein eigenes Online-Tagebuch. Auch bei Wikipedia ist die Hemmschwelle an aktiver Mitarbeit hoch: Weniger als 15 Prozent aller Besucher schreiben selbst Online-Artikel in das Lexikon.

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