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Mangelhafte Internetauftritte der Automobilzulieferer

Hannover, 10.02.07 - Eine aktuelle Studie untersucht die Onlineativitäten der deutschen Automobilzulieferer. Das Ergebnis ist sollte die gesamte Branche nachdenklich stimmen: Über die Hälfte der untersuchten Unternehmen verfügt über keinen professionellen Web-Auftritt.

Die Berliner PR-Agentur add pR untersuchte in einer Usability Studie im Zeitraum von Oktober 2006 bis November 2006 die Websites von 100 Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern. Die Qualität der untersuchten Online-Auftritte unterliegt hohen Schwankungen. Die wenigsten Unternehmen legen Wert auf eine ganzheitliche und strukturierte Online-Präsenz. Außerdem scheinen die meisten Internet-Auftritte keine Rolle in der umfassenden Kommunikationspolitik der Unternehmen zu spielen. Noch immer scheint vielen Unternehmen nicht klar zu sein, dass die Website die Visitenkarte der Firma darstellt.

Die Studie sieht große Defizite in den meisten Bereichen, die eine Internetpräsenz zu einem wirkungsvollen und nachhaltigen Instrument der Unternehmenskommunikation machen. Nur 41 Prozent der Unternehmen verfügen so über einen speziellen Online-Pressebereich und über 50 Prozent zeigt gravierende Schwächen bei der Nutzerführung bzw. Usability. Viele Defizite sind schon auf den ersten Blick erkennbar: So haben viele der Untersuchten Websites weder eine Suchfunktionen noch eine Sitemap.

Auf weiterführende Informationen und zusätzliche Funktionalitäten verzichten die meisten Automobilzulieferer. So bieten nur 27 Prozent der Unternehmen eine Firmenbroschüre als PDF-Download und lediglich 18 Prozent ein Mitarbeiter- oder Kundenmagazin an. Auch der sehr effektive Einsatz von E-Mail Newslettern spielt für die untersuchten Firmen keine Rolle. So setzten lediglich 7 Prozent dieses Marketinginstrument ein, um Partner und Kunden über neue Produktentwicklungen und Angebote zu informieren.

Wo viel Schatten ist, ist aber auch ein wenig Sonne: Immerhin verfügen über 30 Prozent der Unternehmen über einen äußerlich modernen Internet-Auftritt mit ansprechendem Webdesign. Die Mehrzahl der Automobilzulieferer informiert ausführlich über die eigene Firma und immerhin 15 Prozent erweitern diese Basisfunktionalitäten noch um die Darstellung von Unternehmenswerten und -leitsätzen. Über 80 Prozent der Unternehmen nutzen Ihre Website auch zum Mitarbeiterrekruting bzw. zur Besetzung neuer und frei werdender Stellen.

Das Fazit fällt bescheiden aus: Zum jetzigen Zeitpunkt muss festgestellt werden, dass über 50 Prozent der Automobilzulieferer auf das gegenwärtige Internet-Zeitalter noch nicht adäquat reagiert haben. Vor allem müssen die Hauptschwächen ausgemerzt werden: Usability, Medienkontakt, Services und Informationsbereitstellung. Die Agentur add pr bietet eine kostenlose Zusammenfassung der Studie im PDF-Format zum Download an.

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