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Mittelstand in Hessen setzt auf E-Business

Hannover, 07.08.06 - Hessens Mittelstand ist Deutschlands Vorreiter, wenn es um das echte E-Business geht, bei dem das Internet aktiv in die Wertschöpfungskette integriert ist. Insgesamt steuern 56 Prozent der hessischen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse über echtes E-Business, bundesweit sind es erst 45 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie 'E-Business im Mittelstand', die IBM und das Unternehmermagazin impulse veröffentlicht haben. Zudem ist Hessen führend, wenn es um das Thema On Demand geht, also dem bedarfsorientierten Bezug von IT-Diensten und Services - fünf Prozent des hessischen Mittelstandes nutzt On Demand, bundesweit sind es zwei Prozent.

Beim echten E-Business nutzen Unternehmen das Internet nicht nur für den E-Mail-Verkehr und die eigene Homepage, sondern steuern über das Web auch Geschäftsprozesse für den Online-Shop, die digitale Vernetzung mit Lieferanten oder die elektronische Lieferkette. Weit über die Hälfte des hessischen Mittelstandes profitiert bereits vom echten E-Business. Zu diesen Ergebnissen kommt die regionale Trendauswertung für Hessen, die aus der Studie 'E-Business im Mittelstand' gewonnen wurde. Seit 1999 veröffentlichen IBM und das Unternehmermagazin ‚impulse’ jährlich diese Studie, für die das Marktforschungsinstitut TechConsult 2006 bundesweit 1002 mittelständische Unternehmen befragt hat, die zwischen 10 und 999 Mitarbeitern beschäftigen. Rund zehn Prozent der befragten Unternehmen stammen aus Hessen.

Die regionale Trendauswertung zeigt auch, dass zwei Drittel der hessischen Unternehmen mit dem Internet am Arbeitsplatz verbunden sind, eine weitere deutliche Steigerung zum Vorjahr. Hessen weist damit bundesweit den höchsten Anteil an Arbeitplätzen mit Internetzugang auf. Aus der Studie geht auch hervor, dass in Hessen fünf Prozent des Mittelstandes dynamisch online sind und somit eine On Demand Strategie verfolgen. Hierbei setzen Unternehmen IT-Dienste und Services bedarfsorientert ein und bezahlen Leistungen wie Speicherkapazität oder Rechenzeit nur nach tatsächlichem Verbrauch.

Was den Nutzen von E-Business angeht, so ist dieser laut Studie in Hessen etwas höher als im Rest der Republik. 65 Prozent der befragten Mittelständler in Hessen gaben an, dass E-Business eine Produktionssteigerung mit sich bringt, bundesweit liegt dieser Wert bei 56 Prozent. Und auch was die Reduzierung der Organisationskosten (Hessen 56 Prozent, bundesweit 55 Prozent), die Verkürzung der Lieferzeiten (Hessen 56 Prozent, bundesweit 54 Prozent) und die Steigerung des Umsatzes (Hessen 50 Prozent, bundesweit 46 Prozent) betrifft, liegt Hessen immer etwas über dem bundesweiten Schnitt. Die Studie besagt auch, dass der hessische Mittelstand mit dem Internet vor allem seine Prozesse optimieren will (Hessen 85 Prozent, bundesweit 80 Prozent). Zudem sollen neue Wettbewerbschancen genutzt (Hessen 82 Prozent, bundesweit 86 Prozent) und Kosten reduziert werden (Hessen 56 Prozent, bundesweit 54 Prozent). Was den Return On Investment (ROI) betrifft, sind die Erwartungen in Hessen für die ersten Monate nicht ganz so hoch gesteckt wie in Gesamtdeutschland: 18 Prozent erwarten einen ROI in sechs Monaten, bundesweit sind dies 20 Prozent. Dafür sollen sich innerhalb von zwei Jahren die Investitionen bei 90 Prozent der Befragten rechnen, bundesweit sind es 87 Prozent. Insgesamt wachsen die Investitionen in E-Business: Die deutschen Firmenchefs im Mittelstand wollen in diesem Jahr ihre Ausgaben für E-Business um 4,6 Prozent erhöhen, für 2007 werden fünf Prozent prognostiziert.

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