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Studie über den Einfluss von Weblogs

Hannover, 30.11.06 - Weblogs gelten als Web 2.0 Vorreiter. Dennoch kommt eine aktuelle Studie zu dem Ergebnis, dass der Bekanntheitsgrad auch größerer Blog-Sites sehr gering ist.

Das Dienstleisterverzeichnis marketing-BÖRSE hat eine Studie zum Thema Weblogs durchgeführt. In der Untersuchung wurden über tausend Online-Marketing-Experten befragt. Nicht einmal jeder Sechste Teilnehmer kannte das Basic Thinking Blog. Laut Technorati/Edelman steht dieses Blog immerhin auf den dritten Platz der einflussreichsten Weblogs in Deutschland.

Weblogs oder auch einfach nur Blogs genannt sind Online-Tagebücher, in denen aktuelle Ereignisse oft kritisch dokumentiert und kommentiert werden. Nachdem der Suchmaschinenbetreiber Google für 1,65 Milliarden Dollar das bedeutende Videoportal YouTube aufkaufte, wird noch intensiver über die Web 2.0 Angebote und Dienste berichtet. Nach Angaben von Torsten Schwarz, Autor der Studie kennen jedoch nur die wenigsten Menschen das Web 2.0 oder auch einfach nur 'Mitmach-Web genannt aus eigener Erfahrung. Dabei gehören gerade Weblogs schon zu den etablierten Anwendungen des Web 2.0. Die großen Videoportale wie Youtube und Sevenload oder auch Community-Portale wie Myspace, OpenBC oder Cyworld sind dagegen noch sehr junge Web 2.0 Vertreter.

Die bekanntesten Blogs waren - unter den Befragen - die Werbeblogger das E-Commerce-Blog und Dr. Web. Das nach Technorati einflussreichste und auf Platz acht stehende deutsche Blog wirres.net wird zwar oft verlinkt, aber der Bekanntheitsgrad von 8,7 Prozent ist sehr gering. Bei den Befragten am beliebtesten sind das BasicThinking Blogs von Robert Basic und das PR-Blogger von Klaus Eck. Das bekannteste Marketing-Blog 'Werbeblogger' kommt immerhin auf einen Bekanntheitsgrad von über 31 Prozent.

Ein hoher Bekanntheitsgrad bedeutet aber nicht automatisch eine hohe qualitative Beurteilung. So gefällt das 'Werbeblogger' gerade einmal 13 Prozent der Befragten. Nach Ansicht von Schwarz sind Weblogs nach wie vor weit davon entfernt, den klassischen Fachmedien den Rang abzulaufen. Jedoch sollten Sie auf keineswegs unterschätzt werden. Der Grund ist einleuchtend: Sobald ein namhaftes Unternehmen einen Fehler begeht, wird dies in Weblogs oft heftig diskutiert. Der Imageschade, der entstehen kann ist groß. So, zeigt z.B. eine Google-Suche nach Jamba ein Ergebnis, welches den Jamba-Machern gar nicht gefallen wird. Schon auf Platz zwei der Trefferliste erscheint der Beitrag eines Weblogs, der sich mit den zweifelhaften Geschäftsgebaren des Unternehmens auseinandersetzt.

Nach Ansicht von Schwarz gewinnen die Weblogbeiträge erst mit den Kommentaren und die folgenden Diskussionen der Leser an Bedeutung. So folgten auf den o.g. kritischen Blogartikel über Jamba fast 300 Einträge. Auch die Vernetzung und Verlinkung der Weblogs untereinander verstärkt den Longtail-Effekt. Die vollständige Liste der in der Studie untersuchten Marketing-Blogs steht auf marketing-boerse.de zum Download bereit.

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