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Websites der gesetzlichen Krankenversicherer auf dem Prüfstand

Hannover, 05.09.06 - Die Bedeutung des Internets für die gesetzlichen Krankenversicherer nimmt immer weiter zu. Eine aktuelle Studie vergleicht die Internetangebote der gesetzlichen Krankenversicherungen und zeigt die Bedeutung des Internets für die gesamte Branche auf.

Die Kommunikation mit den Kunden und die Abwicklung von Dienstleistungen über das Internet werden zu wichtigen Kommunikations-Instrumenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marketingberatungsunternehmens inter-Sys. Über 250 gesetzliche Krankenversicherungen bemühen sich aktuell um die Gunst der Kunden. Da der Leistungskatalog im Wesentlichen vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, können sich die gesetzlichen Krankenversicherer vor allem durch ihren Kundenservice differenzieren. Im Rahmen der Studie sollte differenziert werden, wie verbraucherfreundlich und kundenorientiert die Websites der Krankenversicherer wirklich sind.

Untersucht wurden die Internetangebote von neun ausgewählten Versicherern in Bezug auf Inhalt, Design und Technik. Bewertet wurden sie anhand eines eigens entwickelten Kriterienkataloges. Dieser differenziert neben der technischen Umsetzung der Webseiten die grafische Umsetzung, Benutzerfreundlichkeit bzw. Usability und Benutzerführung sowie die Eingliederung der Webseite in das Gesamt-Kommunikationskonzept der Marke. Ein weiterer Schwerpunkt war die Erfassung des Informations-, Service- und Dienstleistungsspektrums der Internetangebote.

Die Ergebnisse der Studien überraschen zum Teil. In punkto 'Technik' sie erhebliche Unterschiede festzustellen. Auch wurde die gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit der Website, also die Zugänglichkeit auch für körperlich eingeschränkte Besucher, von einigen Krankenversicherungen nur sehr mangelhaft umgesetzt. Laut der Studie lässt in vielen Fällen zudem die Einbindung der Website in das Gesamt-Kommunikationskonzept zu wünschen übrig. Viele Website sehen laut Studie so aus, als gehören sie zu einem anderen Unternehmen. Dass es auch besser gehe, zeige z.B. die BARMER Krankenkasse. Das Internetangebot des Versicherers, der für den markenkonsistenten Internetauftritt auch schon mit dem IF-Award ausgezeichnet wurde, belegte in der inter-Sys-Studie den ersten Platz. Die Schlusslichter der Studie sind die Websites der Deutschen BKK und der AOK Bayern.

Die komplette Studie 'Websites der gesetzlichen Krankenversicherungen im Vergleich 2006' kann per Fax unter 030-8049-6395 oder per E-Mail bei redaktion@inter-sys.de bzw. auf www.inter-sys.de bestellt werden.

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